Anmerkung zu 42.Kap./2 * (Fortuna und Natura) — Die Botschaft von “Moon River”

Der folgende Beitrag bezieht sich auf meinen Magic of Nature Blog:

https://heinzschott.wordpress.com/2013/08/23/42-kap-2-fortuna-und-natura/

Das Lied “Moon River” aus dem Film “Breakfast at Tiffany’s” (1961), ursprünglich gesungen von der Hauptdarstellerin Audrey Hepburn, verdankt seine außerodentliche Wirkung nicht nur der ausgesprochenen Ohrwurm-Melodie, sondern auch der inhaltlichen Botschaft seines Textes: Mond, Fluss, das Transzendieren des Flusses, das Selbst-in Fluss-Sein – wie dieser oder zusammen mit diesem -; ein “Mondfluss”, der die Träume hervorruft und das Herz “bricht”, mit dem zusammen man “um die Kurve” das Ende des Regenbogens erreichen wird, Symbol der Verbindung, Versöhnung von Himmel und Erde … Dass es diesen “Moon River” tatsächlich in Savannah (US-Bundesstaat Georgia) gibt, der dem Texter vor Augen stand, schmälert seine naturphilosophische Botschaft nicht, die auch den modernen Menschen immer noch bewegt. Wir könnten auch sagen: Moon River ist ein schönes Beispiel für die Wirksamkeit von Erlebnisbildern, die aus einer naturmystischen Erfahrung entspringen und religiöse Gefühle wachrufen.

Moon River wider than a mile

I’m crossing you in style someday

Oh dream maker, you heartbreaker

Wherever you’re going I’m going your way

Two drifters off to see the world

There’s such a lot of world to see

We’re after the same rainbow’s end Waiting round the bend

My huckleberry friend,

Moon River And me

Im Wikipedia-Arikel heißt es:

“Bereits 1961 gab es mehrere andere Versionen von Moon River. Am erfolgreichsten war der Südafrikaner Danny Williams, der Platz 1 in Großbritannien erreichte. Jerry Butler konnte mit seiner Interpretation Mancinis Platz 11 in den USA wiederholen. Daneben haben zahlreiche weitere Interpreten ihre eigene Version von Moon River veröffentlicht, darunter Louis Armstrong, Judy Garland, Karel Gott, James Last, Katie Melua, Rumer, Morrissey, R.E.M., Frank Sinatra, Barbra Streisand, Caterina Valente, Michael Hirte, Willie Nelson, Baby Doll, Elton John, den Puppini Sisters und Tommy Emmanuel. Am bekanntesten ist heute wohl die Version von Andy Williams, die auch zu seiner Erkennungsmelodie geworden ist.”

Ich habe mir einige Interpretationen angehört: F. Sinatra, E. Jones, A. Williams. Mein Urteil: Niemand hat diesen Song in meinen Ohren inniger, hinreißender, zärtlicher, filigraner gesungen als Audrey Hepburn! Vielleicht gerade weil sie keine geschulte Singstimme hatte? Während die meisten Interpreten (insbesondere die männlichen) das Lied mit lauter und zum Teil schmetternd inbrünstiger Stimme zum Besten geben, wird es von Audrey Hepburn ausgehaucht und weht gleichsam über diesen Mondfluss – und rührt dabei wohl stärker an die Seele des Hörers, als der lauthalse Gesang. Das ist mein Eindruck.

Der Link auf den betreffenden Film-Clip: https://www.youtube.com/watch?v=uirBWk-qd9A

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