Anmerkung zu 49. Kap./8* („Magnetation“ durch Karezza) — “Koitus sublimatus” in einem Roman

Dieser Beitrag bezieht sich auf meinen Magic of Nature Blog:

https://heinzschott.wordpress.com/2014/01/03/49-kap-8-magnetation-durch-karezza/

Der Begriff “Koitus sublimatus” ist äußerst ungebräuchlich und wird sehr selten benutzt. Es ist bemerkenswert, das ihn Margriet de Moor in ihrem Roman “Der Virtuose” einmal heranzieht und mehrfach die Karezza-Praxis poetisch umschreibt. Ob ihr Stockhams Karezza-Buch bekannt war, weiß ich nicht. Möglicherweise hat sie aber diese Liebestechnik auch unabhängig davon ins Auge gefasst. Der folgende Link führt zur Wiedergabe entsprechender Textpassagen.

https://drive.google.com/file/d/0ByekXtB9kRIyVXdSRjc3elJwRVE/view?usp=sharing

Die im Roman beschriebenen Verhaltensweisen und Empfindungen, insbesondere diejenigen, die mit dem gemeinsamen Atmen und dem ausgedehnten gemeinsamen Genießen zusammenhängen, entsprechen der Karezza-Idee. Nach meinem Eindruck wurde diese Liebespraktik in der Belletristik nirgends so eindrücklich dargestellt wie hier. Vermutlich gibt es aber – unabhängig davon, ob der betreffende Autor Stockhams Karezza-Buch kannte oder nicht – eine Reihe von Schilderungen, die zu entdecken lohnenswert wäre.

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