Anmerkung zu “Eros – Liebeszauber zwischen Sex und Mystik [Überschrift und Motto für Kap. 43-49]”

Eros bei Platon – Die Rede des Aristophanes

Platon, Symposion (189c2-193d5)
Rede des Aristophanes(Der Kugelmensch); Kap. 14-16

http://www.gottwein.de/Grie/plat/symp189c.php
Griechisch-Deutsch
Hier nur die deutsche Übersetzung:
“neu übertragen nach der Vorlage von Fr. Susemihl”

nach der Plattform “Navicula Bacchi” von Egon und Gisela Gottwein (Speyer)

http://www.gottwein.de/index.php

 

Allerdings, lieber Eryximachos, habe nun Aristophanes begonnen, gedenke ich auf eine andere Weise als du und Pausanias zu reden. Mir nämlich scheinen die Menschen die Macht des Eros durchaus nicht erkannt zu haben; denn hätten sie das, so würden sie ihm wohl die größten Tempel und Altäre errichten und ihm die reichlisten Opfer darbringen, während jetzt nichts von all dem ihm widerfährt, was doch vor allem anderen geschehen sollte. Denn er ist der menschenfreundlichste von den Göttern, indem er den Menschen ein Helfer und ein Arzt für diejenigen Übel ist, deren Heilung dem Menschengeschlecht die größte Geselligkeit [Fehler: eudaimonía (εὐδαιμονία) sollte mit “Glückseligkeit” übersetzt werden] gewähren dürfte. Ich will daher euch seine Macht zu enthüllen versuchen, und hier möget wiederum andere hierüber belehren. Zuerst nun muss ich euch über die menschliche Natur und die Schicksale unterrichten, die sie erlitt.
Unsere ehemalige Naturbeschaffenheit nämlich war nicht dieselbe wie jetzt, sondern von ganz anderer Art. Denn zunächst gab es damals drei Geschlechter unter den Menschen, während jetzt nur zwei, das männliche und das weibliche; damals kam nämlich als ein drittes noch ein aus diesen beiden zusammengesetztes hinzu, von dem jetzt nur noch der Name übrig ist, während er selbst verschwunden ist. Denn Mannweib war damals nicht bloß ein Name, aus beiden, Mann und Weib zusammengesetzt, sondern auch ein wirkliches ebenso gestaltetes Geschlecht; jetzt aber ist es nur noch ein Schimpfname geblieben. Ferner war damals die ganze Gestalt eines jeden Menschen rund, indem Rücken und Seiten im Kreis herumliefen, und ein jeder hatte vier Hände und ebenso viele Füße und zwei einander durchaus ähnliche Geschlechter auf einem rings herumgehenden Rücken, zu den beiden nach der entgegengesetzten Seite von einander stehenden Gesichtern, aber einen gemeinschaftlichen Kopf, ferner vier Ohren und zwei Schamglieder, und so alles Übrige, wie man es sich hiernach wohl vorstellen kann. Man ging aber nicht nur aufrecht wie jetzt, nach welcher Seite man wollte, sondern wenn man recht schnell fortzukommen beabsichtigte, dann bewegte man sich, wie die Ratschlagenden die Beine aufwärts gestreckt sich überschlagen, so auf seine damaligen acht Glieder gestützt schnell im Kreise fort. Es waren aber deshalb drei so beschaffene Geschlechter, weil das männliche ursprünglich von der Sonne stammte, das weibliche von der Erde, das aus beiden gemischte vom Mond, da ja auch der Mond an der Beschaffenheit der beiden anderen Weltkörper Teil hat; eben deshalb waren sie selber und ihr Gang kreisförmig, um so ihren Erzeugern zu gleichen. Sie waren daher auch von gewaltiger Kraft und Stärke und gingen mit hohen Gedanken um, so dass sie selbst an die Götter sich wagten; denn was Homer von Ephialtes und Otos erzählt, das gilt von ihnen, dass sie sich einen Zugang zum Himmel bahnen wollten, um die Götter anzugreifen.
Zeus nun und die übrigen Götter hielten Rat, was sie mit ihnen anfangen sollten, und sie wussten sich nicht zu helfen; denn sie wünschten nicht, sie zu töten und ihre ganze Gattung zu Grunde zu richten, gleich wie sie einst die Giganten mit dem Blitz zerschmettert hatten – denn damit wären ihnen auch die Ehrenbezeugungen und Opfer von den Menschen gleichzeitig zu Grunde gegangen – noch auch durften sie sie ungestraft weiter freveln lassen. Endlich nach langer Überlegung sprach Zeus: Ich glaube, ein Mittel gefunden zu haben, wie die Menschen erhalten bleiben können und doch ihrem Übermut Einhalt geschieht, indem sie schwächer geworden sind. Ich will nämlich jetzt jeden von ihnen in zwei Hälften zerschneiden, und so werden sie zugleich schwächer und uns nützlicher werden, weil dadurch ihre Zahl vergrößert wird, und sie sollen nunmehr aufrecht auf zwei Beinen gehen. Wenn sie uns aber dann auch noch fernerhin fortzufreveln scheinen und keine Ruhe halten wollen, dann werde ich sie von neuen im zwei Hälften zerschneiden, so dass sie auf einem Bein hüpfen müssen wie die Schlauchtänzer. Nachdem er dies gesagt hatte, schnitt er die Menschen so leicht entzwei, wie wenn man Arlesbeeren zerschneiden, um sie einzumachen oder Eier mit Haaren. Wen er aber jedes Mal zerschnitten hatte, dem ließ er durch Apollon das Gesicht und die Hälfte des Nackens umkehren nach der Seite des Schnittes zu, damit der Mensch durch den Anblick seiner Zerschnittenheit gesitteter würde, und befahl ihm dann, das übrige zu heilen. Apollon kehrte als so das Gesicht um, zog die Haut von allen Seiten nach dem, was jetzt Bauch heißt, hin und band sie dann, indem er eine Öffnung ließ, die man jetzt bekanntlich Nabel nennt, wie einen Schnürbeutel mitten auf demselben zusammen. Und die meisten übrigen Runzeln glättete er und fügte so die Brust zusammen, indem er sich dabei eines ähnlichen Werkzeuges bediente, wie der Leisten der Schuhmacher ist, auf dem sie die Falten des Leders ausglätten; einige wenige aber ließ er zurück, nämlich eben die um den Bauch und den Nabel, zum Denkzeichen der einst erlittenen Strafe.
Als nun so ihr Körper in zwei Teile zerschnitten war, trat jede Hälfte mit sehnsüchtigem Verlangen an ihre andere Hälfte heran, und sie schlangen die Arme umeinander und hielten sich umfasst, voller Begierde, wieder zusammenzuwachsen; und so starben sie vor Hunger und Vernachlässigung ihrer sonstigen Bedürfnisse, da sie nichts getrennt voneinander tun mochten. Und wenn etwa die eine von beiden Hälften starb und die andere noch übrig blieb, dann suchte diese sich eine andere und umfasste diese, mochte sie dabei nun auf die Hälfte eines ganzen Weibes, also das, was wir jetzt Weib nennen, oder eines ganzen Mannes treffen, und so gingen sie miteinander zu Grunde.
Da erbarmte sich Zeus und erfand einen anderen Ausweg, indem er ihnen die Geschlechtsglieder nach vorn versetzte; denn bisher trugen sie auch diese nach außen und erzeugten und gebaren nicht ineinander, sondern in die Erde, wie die Zikaden. So verlegte er sie also nach vorn und bewirkte daher durch die Erzeugung ineinander, nämlich in dem Weiblichen durch das Männliche, zu dem Zweck, dass, wenn dabei ein Mann auf ein Weib träfe, sie in der Umarmung zugleich erzeugten und so die Gattung fortgepflanzt würde; wenn dagegen ein Mann auf einen Mann, sie wenigstens von ihrem Zusammensein eine Befriedigung hätten und so davon gesättigt inzwischen ihren Geschäften nachgingen und für ihre übrigen Lebensverhältnisse Sorge trügen. Seit so langer Zeit ist demnach die Liebe zueinander den Menschen eingeboren und sucht, die alte Natur zurückzuführen und aus zweien eins zu machen und die menschliche Schwäche zu heilen.
Jeder von uns ist demnach nur eine Halbmarke von einem Menschen, weil wir zerschnitten, wie die Schollen, zwei aus einem geworden sind. Daher sucht denn jeder beständig seine andere Hälfte. So viele nun unter den Männern ein Schnittstück von jener gemischten Gattung sind, die damals mannweiblich hieß, richten diese ihre Liebe auf die Weiber, und die meisten Ehebrecher sind von dieser Art, und ebenso die Weiber, die mannsüchtig und zum Ehebruch geneigt sind. So viele aber von den Weibern ein Schnittstück von einem Weibe sind, die richten ihren Sinn nur wenig auf die Männer, sondern wenden sich weit mehr den Frauen zu, und die mit Weibern buhlenden Weiber stammen von dieser Art. Die Männer endlich, die ein Stück von einem Mann sind, gehen dem Männlichen nach, und solange sie noch Knaben sind, lieben sie als Schnittlinge der männlichen Gattung die Männer und haben ihre Freude daran, neben den Männern zu ruhen und von Männern umschlungen zu werden, und es sind dies gerade die trefflichsten von den Knaben und Jünglingen, weil sie die mannhaftesten von Natur sind. Manche nennen sie freilich schamlos, aber mit Unrecht; denn nicht aus Schamlosigkeit tun sie dies, sondern aus mutigem, kühnem und mannhaftem Geistestrieb, mit dem sie dem ihnen Ähnlichen in Liebe entgegenkommen. Ein Hauptbeweis dafür ist der, dass solche allein, wenn sie herangewachsen sind, Männer werden, wie sie das Staatswesen braucht. Sind sie aber Männer geworden, dann pflegen sie die Knaben zu lieben, auf Ehe und Kindererzeugung dagegen ist der Sinn von Natur nicht gerichtet, sondern sie werden nur vom Gesetz dazu gezwungen; vielmehr würde es ihnen genügen, ehelos miteinander das Leben zuzubringen. Kurz, ein solcher wird jedenfalls ein Knabenliebhaber, sowie ein Freund seines Liebhabers, indem er immer dem ihm Verwandten anhängt.
Wenn nun dabei einmal der liebende Teil, der Knabenliebhaber, so wie alle anderen, auf eine wirkliche andere Hälfte trifft, dann werden sie von wunderbarer Freundschaft, Vertraulichkeit und Liebe ergriffen und wollen, um es kurz zu sagen, auch keinen Augenblick voneinander lassen. Und diese, die ihr ganzes Leben miteinander zu bringen, sind es, die doch auch nicht einmal zu sagen wüssten, was sie voneinander wollen. Denn dies kann doch wohl nicht die Gemeinschaft des Liebesgenusses sein, um dessentwillen der eine mit dem anderen so eifrig zusammen zu sein wünscht, sondern nach etwas anderem trachtet offenbar die Seele von beiden, was sie nicht zu sagen vermag, sondern nur ahnend zu empfinden und in Rätseln anzudeuten. Und wenn zu ihnen, während sie das selbe Lager teilten, Hephaistos mit seinen Werkzeugen hinzuträte und sie fragte: “Was wollt ihr Leute denn eigentlich voneinander?” und, wenn sie ihm dann es nicht zu sagen vermöchten, er sie von neuem fragte: “Ist es das etwa, was ihr wünscht, möglichst an dem selben Ort miteinander zu sein und euch Tag und Nacht nicht voneinander zu trennen? Denn wenn es euch hiernach verlangt, so will ich euch in eins verschmelzen und zusammenschweißen, so dass ihr aus zweien einer werdet und euer ganzes Leben als wie ein einziger gemeinsam verlebte, und, wann ihr sterbt, auch euer Tod gemeinschaftlich sei, und ihr dann wiederum auch dort im Hades einer statt zweier seid. Darum seht zu, ob dies euer Begehr ist, und ob dies euch befriedigen würde, wenn ihr es erlangt;” – wenn sie, sage ich, dies hörten, dann würde gewiss kein einziger es ablehnen, oder zu erkennen geben, es sei etwas anderes, was er wünsche, sondern jeder würde gerade das gehört zu haben glauben, was er schon lange begehrte, vereinigt und verschmolzen mit seinem Geliebten aus zweien eins zu werden.
Der Grund hiervon nämlich liegt darin, dass dies unsere ursprüngliche Naturbeschaffenheit ist und dass wir einst ungeteilte Ganze waren. Und so führt die Begierde und das Streben nach dem Ganzen den Namen Liebe. Und vor Zeiten, wie gesagt, waren wir eins;. Nun aber sind wir um unsere Ungerechtigkeit willen zerteilt worden von dem Gott, wie die Arkader von den Lakedaimoniern. Und es steht daher zu befürchten, wenn wir uns nicht gesittet betragen gegen die Götter, dass wird dann von neuem zerspaltet werden und so von Ansehen herumlaufen müssen, wie die auf den Grabsteinen ausgehauenen Reliefs, mitten durch die Nase durchgesägt wie halbierte Marken.
Deswegen muss man jedermann antreiben, ehrfürchtig gegen die Götter zu sein, damit wir diesen Geschick entgehen und dagegen dasjenige erlangen, zu dem uns Eros Führer und Hort ist. Dem handle niemand entgegen; es handelt dem aber entgegen, wer sich den Göttern verhasst macht. Denn wenn wir mit der Gottheit uns befreunden und versöhnen, so werden wir den uns eigentlich angehörigen Liebling finden und erlangen, was jetzt nur von wenigen erreicht wird. Und Eryximachos möge mir dies nicht, um meine Rede ins Lächerliche zu ziehen, so aufnehmen, als ob ich damit auf den Pausanias und Agathon anspiele; denn vielleicht gehören auch diese in der Tat zu den wenigen und sind ihrem Ursprung nach die Hälften eines Mannes; ich habe jedoch vielmehr alle, Männer und Frauen, im Sinn, wenn ich sage, dass so unser Geschlecht glückselig sein würde, wenn wir das Ziel der Liebe erreichten und jeder den ihm eigentümlichen Liebling erlangte und mit ihm in die alte Natur zurückkehrte. Wenn aber dies das Höchste ist, so muss notwendig in unseren jetzigen Zuständen das diesem Zunächstliegende das Beste sein; dies aber ist, einen Liebling zu finden, der nach unserem Sinn geartet ist; und dem Gott, der uns dies gewährt, müssen wir mit Fug und Recht lobsingen, dem Eros, der uns für die Gegenwart die größte Hilfe bereitet, indem er uns zu dem uns Verwandten hinleitet, für die Zukunft aber die größten Hoffnungen in uns erregt, er werde uns, wenn wir die Ehrfurcht gegen die Götter bewahren, zu unserer ursprünglichen Natur zurückführen, unsere Schwäche heilen und uns glücklich und selig machen.
Dies, sprach er, lieber Eryximachos, ist meine Rede über den Eros, sehr verschieden von der deinigen. Wie ich dich nun schon bat, ziehe sie nicht ins Lächerliche, damit wir auch von den übrigen hören, was ein jeder sagen wird, nämlich jeder von beiden, denn nur Agathon und Sokrates sind noch übrig.
Wohl, ich will dir Gehör geben – so, erzählte Aristodemos, habe Eryximachos geantwortet – denn auch mir ist deine Rede zu Dank gesprochen. Und wenn ich nicht wüsste, dass Sokrates und Agathon stark sind in Sachen der Liebe, so würde ich gar sehr fürchten, dass es ihnen an Stoff gebrechen möge, da schon so viel und mancherlei vorgetragen wurde; nun aber bin ich trotzdem guten Mutes.
Sokrates aber habe ihm eingeworfen: Ja, du hast eben deine Sache ganz gut gemacht, meint Eryximachos; wenn du aber da stündest, wo ich jetzt, oder vielmehr wohl, wohin ich zu stehen komme, wenn auch Agathon erst gesprochen hat, dann würdest du gar sehr fürchten und in der größten Not sein, ebenso gut wie jetzt ich selber.
Du willst es mir antun, lieber Sokrates, habe Agathon erwidert, und mich durch den Gedanken in Verwirrung bringen, als ob die Zuhörerschaft große Erwartungen von der Vortrefflichkeit meiner Rede hegte.
Ich müsste sehr vergesslich sein, Freund Agathon, nachdem ich deinen Mut und deine Zuversicht gesehen habe, wie du die Bühne mit deinen Schauspielern betratest und einer so großen Zuschauer- und Zuhörerschaft ins Auge blicktest, um ihr deine Reden zur Schau zu stellen, und nicht im mindesten aus der Fassung warst, wenn ich nun dennoch hinterher glauben sollte, doch würdest in Verwirrung geraten vor uns wenigen Leuten.
Aber wie, lieber Sokrates, habe Agathon entgegnet, hältst du mich für so erfüllt von meinem Theatersieg, dass ich nicht wissen sollte, dass für einen Verständigen wenige Einsichtige mehr zu fürchten sind, als viele Einsichtslose?
Ich würde nicht recht daran tun, habe Sokrates versetzt, lieber Agathon, wenn ich von dir etwas so Ungeschicktes glaubte; vielmehr weiß ich recht wohl, dass, wenn du auf einige träfest, die du für Kundige hieltest, du diesen größere Beachtung schenken würdest als der großen Menge. Ich weiß nur nicht, ob wir solche sind; denn auch wir waren ja damals zugegen und gehörten mit zur großen Menge; wenn du aber auf andere wirklich Kundige träfest, dann würdest du dich gewiss vor ihnen schämen, wenn du etwa glaubtest, etwas Tadelnswertes zu tun. Oder meinst du nicht?
Du das ganz recht, erwiderte Agathon.
Aber vor der großen Menge würdest du dich etwa nicht schämen, wenn du glaubtest, etwas Tadelnswertes zu tun?
Das sei aber Phaidros eingefallen und habe gesagt: Mein lieber Agathon, wenn du dem Sokrates Rede stehst, so wird ihm nichts mehr daran liegen, ob etwas von ihm, was wir uns jetzt hier vorgenommen haben, wirklich zur Ausführung kommt, wenn er nur einen hat, mit dem er ein Gespräch führen kann, zumal wenn es ein so schöner Mann ist. Ich höre nun zwar den Sokrates auch gern sich unterreden: jetzt aber habe ich die Verpflichtung, für die Lobreden auf dem Eros Sorge zu tragen und von einem jeden unter euch eine solche entgegenzunehmen; wenn ihr so eurer Pflicht gegen den Gott genügt habt, dann möget ihr beide immerhin Gespräche miteinander führen.
Gut gesagt, Phaidros, habe Agathon erwidert, und mich soll nichts mehr abhalten zu reden; denn zu einem Wechselgespräch mit Sokrates wird auch späterhin öfter noch Zeit sein.

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