Ergänzung zu 14. Kap./4 * Natura in der Maschinenwelt

Der Link zu dem Unterkapitel, auf den sich die folgende Ergänzung bezieht:

http://heinzschott.wordpress.com/2013/06/02/14-kap-4-natura-in-der-maschinenwelt/

Zufällig habe ich auf einer Ausstellung (“Kunst und Alchemie” in Düsseldorf) im Juli die Fotografie “Èrotique Voilée (Meret Oppenheim)” von Man Ray (1933) auf einer Postkarte im Museums-Shop entdeckt. Sie passt sehr gut zu dem Ölgemälde von G. Scholz “Fleisch und Eisen” (1923) [abgebildet in der Printausgabe von “Magie der Natur”: Teil 1, S. 322]. Die nackte schöne Frau (Meret Oppenheim [1913-1985]) wird von dem großen Speicherrad einer Maschine an den erogenen Zonen “verhüllt”.

Wegen des Coypyright kann ich hier nur den Link auf diese interessante Fotografie angeben:

http://www.elcultural.es/img/img_galeria/2014/6146.JPGx

Achtung: Der Link funktioniert, wenn sie nach Anklicken des Links das “x” am Ende löschen. Andernfalls würde im Blog-Beitrag das Bild direkt erscheinen, was ich aus rechtlichen Gründen vermeiden muss.

Nun ist sehr interessant, wie dieses Bild im Ausstellungskatalog “Kunst und Alchemie” (Düsseldorf 2014, S. 167) interpretiert wird: “Der Handgriff der Druckerpresse wird zum Phallus und verwandelt die Künstlerin in eine androgyne Figur”. Das ist alles, was zu dieser Fotografie gesagt wird! In der Tat ist dies so zu sehen, aber ist diese Sicht die einzig mögliche? Ich würde das vor dem Hintergrund meiner Funde verneinen, die auf eine naturphilosophische Tiefendimension hindeuten. 

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